About me

voice-recordings feb13-15Jetzt bin ich hier. Dann kann ich gleich das Sinnlose mit dem Nutzlosen verbinden:

  • Warum?
  • Bin ich hier?

Der sehnliche Drang, einen weiteren Kanal für meinen inneren Druck zu finden, hat mich letzten Endes hierhergeführt.

Permanent Pressure.

Dieser elende, dauernde Druck, dem sich in ausgewachsener Hassliebe suhlenden, postmodernen Selbstverwirklichungstrieb gerecht zu werden. Was mir nicht immer gelingt. Und oft nicht einmal möglich ist. So staut er sich und droht zu explodieren. Das kann mich bis an den Rand des Wahnsinns bringen.

Neben der Musik bei KILLBITE finde ich mittlerweile im Ausdruck des Schreibens sowie den dazugehörigen Gedankenspielen das passende kreative und emotionale Ventil, um einen angemessenen Ausgleich zu schaffen.

Manchmal schreibe ich, und das sind mir mit die liebsten Momente an der Tastatur, so wie sich Herr Glumm an der Butter bedient:

„Ein ständiges Ärgernis im Haushalt ist, aus ihrer Sicht, mein anarchischer Umgang mit der Butter. Während sie möglichst akkurat und nur mit sauberem Messer ihre jeweilige Portion abnimmt, fahre ich wie ein Punk in den Halb-Pfünder und hinterlasse lauter vakante Stellen und Schmierspuren.

Du Asi!”“                    

(http://500beine.myblog.de/500beine/archiveofmonth/2014/08/00)

 

 

Ein Kommentar

  1. Sebastian

    Ahoi,
    aufgrund deines in Facebook bei der Vortragsreihe zur kritischen Sozialen Arbeit in Darmstadt geposteten Beitrages (Die Pampelmuse), hier der gewünschte Kommentar.
    Zu Beginn: Ich bin Sonderpädagogik-Student, 27 Jahre, auch schon „praktische“ Erfahrungen ;-).

    Generell: Der Neoliberalismus. Dieses nette Wort impliziert häufig, dass vorher (also im rheinischen oder fordistischen Kapitalismus) alles besser war. Ich denke nicht, dass du das sagen willst. Aber ich denke die Kritik kann grundsätzlicher am Kapitalismus und seinen Prinzipien ausfallen. Mir fehlt die Zeit das komplett auszuführen, aber du weisst glaube ich was gemeint ist.

    Du schreibst:
    „Das sinkende Schiff, und da sollte man sich deshalb nichts vormachen, wird womöglich bis höchstwahrscheinlich mit aller zur Verfügung stehenden aber stetig schwindenden Härte verteidigt werden um dann letztendlich doch in einer riesenhaften Materialschlacht unterzugehen. Dies wird dann auch kein Krieg im „herkömmlichen Sinne“ sein, sondern ein letzter Versuch, die Köpfe der Menschen zu gewinnen. Eine Propagandashow wie die Welt sie bis dato nicht erahnen hätte können. Vorstellbar.
    Meiner Meinung nach ist es ebenso vorstellbar, dass sich daraufhin auf lange Sicht eine echte solidarische Gesellschaft bildet, die Inklusion nicht benennen muss, weil sie einfach eine Selbstverständlichkeit ist. Und das zumindest das nicht völlig abwegig ist, lässt sich sehr schön am Beispiel anderer Gegenden darstellen, die in der Realisation des inklusiven Modells bereits viele entscheidende Schritte weiter sind. Spontan fallen mir da die Niederlande ein, die USA und Kanada.“
    ______________
    Warum nimmst du NL, USA und CAN als Beispiele, wo sie weiter sind HINSICHTLICH einer „echte[n] solidarischen Gesellschaft“? Hinsichtlich Inklusion? Ja, sicher, da sind sie weiter. Aber sie sind doch in ihrem gesamten gesellschaftlichen System (also zumindest die nordamerikanischen) wesentlich neoliberaler als „wir“ in Deutschland. Passen würde das ja eher auf die sozialdemokratisch geprägten skandinavischen Länder, die du danach erwähnst.

    Ich würde schätzen die Inklusion ist in Nordamerika vor allem deshalb auch weiter fortgeschritten oder umgesetzt, weil dort seit den 50er Jahren die Bürgerrechtsbewegungen sehr stark sind. Was in Gesetzen und Verfassungen steht ist oftmals praktisch einklagbar. In Deutschland ist das obligatorisch: kann sein, muss aber nicht.

    Guter Text, wobei ich die Tendenz doch „nur“ eine sozialere Marktwirtschaft anzustreben etwas komisch finde. Willst du damit niemanden verschrecken oder meinst du es ernst?
    Was hat Karl Marx über die Inklusion gesagt? „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jeder nach seinen Bedürfnissen.“ Ach stimmt, er kannte das Wort noch nicht. Er meinte den Kommunismus. Zum verwechseln ähnlich, zumindest anhand des einen Zitates.

    Innerhalb bestehender kapitalistischer Prinzipien ist der Zwang zum Mitmachen real. Der Unternehmer geht real bankrott, wenn er nicht 4 Festangestellte durch 400€Jobs austauscht. Auch die sozialdemokratischen Prinzipien in Skandinavien werden zunehmend geschleift, wie du wissen solltest. Ein bloßes „zurück“, in Zeiten von Vollbeschäftigung und sozialem Miteinander (häufig auch mehr Schein als Sein gewesen) ist nicht denkbar. Der Weg zu etwas neuem eventuell auch. Aber scheint er nicht realistischer?

    LG

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